Abnehmen mit der Macht des Unterbewusstseins

Sie können nicht schlank werden, solange Sie glauben, essen wäre Ihr Problem.

Sie können essen was Sie wollen und trotzdem abnehmen - wie wirkt das auf Sie - wie ist das möglich?
Ganz einfach, jeder von uns trägt Verhaltensmuster in seinem Unterbewusstsein die uns daran hindern, unser natürliches und gesundes Essverhalten zu modifizieren.
Diese Muster bestimmen, ob Sie schlank oder dick sind, ob Sie es mögen, sich gesund zu ernähren und regelmäßig Sport zu machen, oder ob Sie eine Diät nach der anderen versuchen.
Ist das Unterbewusstsein auf einen fülligen Körper programmiert, werden Sie niemals dauerhaft schlank bleiben. Eine Diät folgt der nächsten, und mühsam verlorene Kilos finden sich bald auf der Waage wieder - warum? Weil Sie sich wie eine übergewichtige Person verhalten...!
Beobachtet man von Natur aus schlanke Menschen, stellt man schnell fest, dass diese sich völlig anders verhalten und auch eine andere Einstellung zu den Speisen und Lebensmitteln haben.
Bei einem normalgewichtigen Menschen, der von sich sagt, er habe keine Probleme mit seinem Körpergewicht, werden Empfindungen wie Hunger- und Sättigungsgefühl vom Körper selbst optimal gesteuert. Appetit, Hunger und Sättigung sind unbewusste, das heißt vegetative Funktionen des Körpers, wie etwa auch das Atmen und der Herzschlag. Nun sollen Sie im Rahmen einer Diät oftmals nicht dann mit dem Essen aufhören, wenn Sie satt sind, sondern, sobald eine bestimmte Kalorienzahl erreicht wurde. Durch solche Maßnahmen wird aber meist auch der letzte Rest von natürlich gesteuerter Hunger- und Sättigungsempfindung durcheinandergebracht.
Diese Maßnahmen können auf Dauer nicht funktionieren, weil Sie sich bewusst entschieden haben, gegen Ihr Gedankenmuster zu arbeiten. Nach einer bestimmten Zeit der Enthaltsamkeit fallen Sie wieder auf Ihr unterbewusst gelerntes Essverhalten zurück. Sie werden wieder zu essen beginnen und dieses Mal mehr, gieriger und unkontrollierter als vorher.
Wer auf sein Lieblingsessen verzichtet, entwickelt eine zwanghafte Einstellung zum Essen. Diese zwanghafte Einstellung zum Essen bleibt nach einer Diät bestehen und man isst nachweislich mehr als vorher. Jeder, der schon mal eine Diät gemacht hat, kann davon berichten.

Studien

Bereits im Jahr 1950 haben Untersuchungen ergeben, dass eine Reduzierung der Nahrungsaufnahme bis zu einem Zustand des Hungerns körperliche, psychische und emotionale Symptome hervorrief. Zu den körperlichen Veränderungen gehörten, dass die Teilnehmer an Muskelumfang und Herzvolumen abnahmen. Der Grundumsatz und der Energieverbrauch reduzierten sich bis zu 40 Prozent.
Die Teilnehmer nahmen an körperlicher Ausdauer ab, Lustlosigkeit und Trägheit traten ein und die sexuellen Funktionen nahmen ab. Dabei veränderte sich auch ihre Persönlichkeit. Die Reizbarkeit und Übellaunigkeit stiegen an. Sie fühlten sich unfähig, am täglichen Leben teilzunehmen, und verloren an Konzentration. Sie wurden ungeduldig und ein zwanghaftes Verhalten in Bezug auf Nahrung, wie zum Beispiel lügen, horten und stehlen, zeichnete sich ab. Das Interesse am Essen stieg, es wurde hauptsächlich über Essen geredet. Die Teilnehmer verbrachten viel Zeit damit, Rezepte zu sammeln.
Noch erstaunlicher war, dass auch drei Monate nach dem Ablauf des Experiments die zwanghafte Einstellung zum Essen bestehen blieb. Nagende Hungergefühle traten viel intensiver auf als je zuvor. Während der ersten 12 Wochen war der Appetit unersättlich. Vielen fiel es schwer, mit dem Essen aufzuhören, obwohl sie bis zum «Platzen vollgestopft» waren.
Nachdem die Beschränkungen aufgehoben worden waren, aßen die Menschen im Durchschnitt bis zu 200 Prozent mehr als vorher und naschten oft. Dabei setzten die Personen rasch Fettgewebe an, weiche Rundungen prägten ihr Aussehen.

Was ist denn das Geheimnis der von Natur aus schlanken Menschen?

Das Geheimnis von Natur aus schlanker Menschen sind nicht Verzicht oder Verbote, sondern ihr Hunger- und Sättigungsgefühl, welche vom Gehirn unbewusst gesteuert werden, sind noch im Takt. Diese Menschen beginnen zu essen, wenn sie echten körperlichen Hunger verspüren und hören mit dem Essen auf sobald sie sich körperlich satt und zufrieden fühlen.
Sobald sie ihren echten körperlichen Hunger gestillt haben, können sie ohne Mühe mit essen aufhören. Der Körper reguliert die Nahrungsaufnahme von selbst. In jedem Menschen gibt es eine natürliche Appetitsteuerung, die grundsätzlich dafür sorgt, dass jeder selbst die richtigen Ess-Entscheidungen für seine Ernährung treffen kann und dabei gesund bleibt. Weder unser Verstand noch irgendein Ernährungsberater kann Nahrung besser einschätzen als der eigene Körper.
Hier unterscheidet man zwischen einem Kopfgehirn und einem Bauchgehirn. Das Hirn in der Darmwand entwickelte sich viel früher als das Gehirn im Kopf. Daher versorgt uns unser Bauch von jeher instinktiv mit Hungergefühlen und reguliert die Nährstoffversorgung, um zu überleben. Es bedarf also keinerlei Befehle von unserem Bewusstsein oder dem rationalen Verstand.
Die moderne Hirnforschung und die neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaften belegen, dass nicht die einzelnen Lebensmittel und die Speisen dafür verantwortlich sein können, ob wir zu- oder abnehmen.
Man hat herausgefunden, dass das Rätsel zu einer langfristigen Gewichtsreduktion andere Gründe haben muss, als Experten bisher angenommen haben. Es sind in erster Linie Ihre Gewohnheiten, das Essen aus emotionalen Gründen und Ihre Gedankenprogramme, die darüber entscheiden, ob Sie leicht und mühelos abnehmen oder nicht.

Hinderliche Grundmuster

Es gibt fünf Grundmuster, die viele Abnehmwillige daran hindern, glücklich und zufrieden mit ihrem Idealgewicht zu leben. Vielleicht kommt Ihnen die eine oder andere bekannt vor?

Falsche Annahme: Man kann nur durch Diäten und Verzicht abnehmen
Essen aus emotionalen Gründen, wie Langeweile oder Frust

Nach Abmagerungskuren ist das Essen aus emotionalen Gründen die Hauptursache für Übergewicht ist. Oft essen Menschen, weil sie Langeweile haben, sich einsam, elend oder müde fühlen – keiner dieser Gründe hat etwas mit physischem Hunger zu tun. Wenn Sie aus emotionalem Hunger essen, werden Sie niemals Durch Nahrung satt werden. Aus diesem Grund fühlen sich viele Menschen niemals satt und sie bekommen nicht das Signal, mit dem Essen aufzuhören, weil sie in Wirklichkeit nach emotionaler Erfüllung hungern.

Die Art, wie Du isst bzw. wie Du gelernt hast zu essen.
Viele von uns haben gelernt schnell zu essen und somit schlingen die meisten das Essen in sich hinein ohne dabei mitzubekommen, dass sie essen. Das Essen wird ungenügend gekaut hinuntergeschlungen. So können die Signale des Sättigungsgefühls vom Körper gar nicht wahrgenommen werden, und man bemerkt nicht, wenn man genug Nahrung aufgenommen hat.

Die falsche Programmierung des Unbewussten, wie z.B. den Teller immer leer zu essen oder Essen nicht wegwerfen zu können.
Hier handelt es sich um unproduktive Gewohnheiten, die vom Gehirn gesteuert werden. Viele meinen z.B. erst satt zu sein, wenn der Teller leer gegessen ist. Haben Sie gelernt, Ihr Bewusstsein selbst zu steuern, werden Sie genauso einfach neue Denk- und Handlungsweisen entwickeln, die Ihren Erfolg garantieren.

Die falsche Fokussierung des Zieles.
Viele Menschen konzentrieren sich darauf, nicht dick sein zu wollen, anstatt sich auf das »Schlankseinwollen« zu fokussieren. Sie können nur erreichen, was Sie klar formulieren. Ihr Zielbild ist entscheidend, ob Sie schlank werden und auch bleiben.

Wie entsteht unser Essverhalten?

So, wie ein Bauplan das Aussehen eines Hauses bestimmt, so bestimmt Ihr festgelegtes Verhaltensmuster Ihre Beziehung zum Essen und zu Nahrungsmitteln. Es kombiniert Ihre Gedanken, Ihre Gefühle und Ihre Handlungen.

Abnehmen und schlank werden beginnt im Kopf

Stellen Sie sich weiterhin vor, dass Ihr Gehirn wie ein Computer funktioniert, der Ihr Denken, Fühlen und Verhalten steuert. In unserem Gehirn sind Denkmuster, Verhaltensweisen und unser Körperschema gespeichert.
Wenn Sie übergewichtig sind ist es also nicht Ihre "Schuld". Es ist die "Schuld" Ihrer Gedankenprogrammierung. Ihr Verstand gleicht einem Computer und ist nur so gut wie die Software, die läuft. Die Entscheidungen darüber, was, wann und wie viel Sie essen, finden in Ihrem Geist statt.
Nun, ein ganz kleiner Teil Ihres Gehirns stellt das angeborene Wissen und Verhalten dar. Die Atmung, der Herzschlag und alle Körperfunktionen wie Hunger, Durst und Sättigungsgefühl – einfach alles, mit dem ein Baby auf die Welt kommt. Ein Teil Ihres Gehirns, ist Ihr bewusstes Denken, – planend, vorausberechnend und analytisch. Dazwischen ist viel Platz. Platz, der bis kurz vor unserer Geburt leer ist und darauf wartet, gefüllt zu werden. Platz für ein gigantisches System aus Beobachtungen, gelerntem Wissen und einer riesigen Datenbank aus Regeln. Das ist Ihr Unterbewusstsein. Und das bestimmt zu etwa 88 % unser Verhalten. Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben gelernt, den Teller leer zu essen, damit morgen die Sonne scheint oder damit wir groß und stark werden. Und was tun wir? Wir hören erst dann auf zu essen, wenn der Teller leer ist und nicht weil wir körperlich satt sind. So geht das natürlich angeborene Essverhalten verloren.
Ungefragt haben wir diese Informationen aufgenommen, zu Regeln gemacht und daraus Programme entwickelt. Diese Programme haben wir dann in unserem Unterbewusstsein abgespeichert und handeln auch als Erwachsene danach. Deshalb können die meisten Menschen nicht mit dem Essen aufhören, obwohl sie schon längst satt sind.

Ihr Gehirn sabotiert Ihr Vorhaben - warum?

Das Unterbewusstsein möchte gerne Bekanntes anwenden und Unbekanntes vermeiden. Statt das ungünstige Programm zu ändern, wird es immer wieder ausgelöst und durch Wiederholungen eher noch mehr gefestigt. Je mehr Sie versuchen mit Willenskraft diese Programme zu ändern, umso mehr manifestieren sie sich. Deshalb wird es mit der Zeit immer schwieriger eine Gewohnheit zu ändern. Gewohnheiten entstehen nicht auf der bewussten Ebene entstehen, sondern im Unterbewusstsein. Hier müssen wir Änderungen vornehmen, wenn wir wirklich nachhaltig abnehmen und schlank sein wollen.

Wir entsteht eine Konditionierung

Neue Wege mit Hypnose

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Was hinter uns liegt und vor uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

(Henry David Thoreau)

Angststörungen

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