Angst- und Panikstörungen

Was ist eigentlich Angst?

Angst gehört zu den menschlichen Grunderfahrungen. Sie hat eine wichtige Alarmfunktion bei äußeren Bedrohungen und betrifft immer den ganzen Menschen. Sie ist sowohl psychisch als auch körperlich wahrzunehmen. Diese Form der Angst ist durchaus positiv zu werten, schützt sie uns doch vor schmerzhaften oder gar lebensbedrohlichen Gefahren. Sprechen wir hingegen von Angst- und Panikstörungen, finden wir unverhältnismäßige Verhaltensweisen in Situationen, von denen real keine Gefahr ausgeht. So finden sich einerseits Ängste gegenüber bestimmten Gegenständen, Lebewesen oder Situationen (Phobien), denen man im Alltag teilweise aus dem Weg gehen kann, andererseits treten Ängste vor Krankheiten, Ansteckungen, anderen Menschen, Orten oder alltäglichen Situationen auf, denen man sich weniger leicht entziehen kann.

Die hier als krankhaft bezeichnete Angst, stellt eine verselbständigte Form dar, die sowohl körperlich als auch geistig hemmt und damit der Entwicklung von Lösungsstrategien im Weg steht. Diese Angst unterscheidet sich von der normalen Angst durch ihre Dauer und Intensität. Sie kann als Panikattacke plötzlich auftreten, oder auch dauerhaft vorhanden sein. Oft sind es ungelöste Konflikte oder Belastungen, die ursächlich für eine Angsterkrankung sind.

Die Altersstruktur der Betroffenen ist hierbei gleichermaßen interessant erschreckend. Zunehmend leiden bereits Kinder im Grundschulalter an Angststörungen. Die steigenden Anforderungen und veränderten Strukturen innerhalb der Familie und im Schulalltag, hinterlassen ihre Spuren.

Internet, Handy und durchstrukturierte Wochenpläne lassen Kinder gar keine Zeit zu regenerieren. Leistungsdruck, steigende Anforderungen und mangelnder Ausgleich, erzeugen nicht selten Prüfungsangst, soziale Isolation und Versagensängste.

Darüber hinaus sind Menschen aller Altersstrukturen betroffen, Männer und Frauen gleichermaßen, in den unterschiedlichsten Berufsgruppen und Positionen.

Werden als erste Maßnahmen Hilfestellungen bei Bekannten oder Freunden, erbeten, zeigen sich oft Unverständnis und Ratlosigkeit. Anmerkungen wie: „Stell ich doch nicht so an, es passiert doch nichts!“ sind wenig hilfreich. Die Betroffenen selbst erkennen durchaus, dass Ihre Angst unbegründet und nicht real ist. Dennoch können sie sich nicht gegen die körperlichen Symptome und negativen Gedanken wehren. Der ganz normale Alltag wirkt immer bedrohlicher.

ür diese Menschen ist es wichtig zu wissen, dass sie mit diesem Thema nicht allein sind und es Möglichkeiten gibt, dem Teufelskreis der Angst zu entfliehen.

Bei der Behandlung ist es elementar, zwischen Auslöser und Ursache zu unterscheiden.

Wie kann Hypnose helfen?

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Was hinter uns liegt und vor uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

(Henry David Thoreau)

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